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Über uns

Wir sind eine Interessensgruppierung von Ärzten ,welche sich auf die Schwerpunkte der Arbeitsmedizin sowie der Flug- und Reisemedizin fokusiert haben.
Hierbei setzen wir auch auf den Gebieten der medizinischen Reisevorbereitungen und der Impfsprechstunde Akzente.
Im Bereich der Arbeitsmedizin verstehen wir unsere Leistungen über den gesetzlichen Rahmen hinaus in der Integration der individuellen Anforderungen sowie ein auf Ihr Unternehmen maßgeschneidertes arbeitsmedizinisches Konzept.
Durch unsere berufliche Tätigkeit in den Fachbereichen Innere Medizin / Intensivmedizin , Allgemeinmedizin, Chirurgie und Notfallmedizin und dem Schwerpunkt Arbeitsmedizin haben wir das Know How, Ihnen in den Anforderungen verschiedenster Wirtschaftszweige das maßgeschneiderte Gesundheitskonzept anzupassen.
Durch unser tief verwurzeltes Interesse und unsere beruflichen Tätigkeiten im Bereich der zivilen Luftfahrt sind wir selbstverständlich auch auf die Gebiete der Flugmedizin sowie der luftfahrtspezifischen Berufsanforderungen, Prävention sowie selbstverständlich auch Unternehmensberatung in diesen Bereichen spezialisiert.





Ärzte & Partner



Person
Dr. med. Karsten Kempf

Dr. Kempf besitzt neben seiner Facharztqualifikation auch die Zusatzbezeichnungen für Notfallmedizin und Flugmedizin. Über 10 Jahre Tätigkeit im Bereich der Notfallmedizin spiegeln seine Kenntnis wieder. Im Bereich Flugmedizin ist Dr. Kempf Flugmedizinischer Sachverständiger aller Klassen.Er berät seit knapp 15 Jahren Verkehrspiloten als Mitglied und Leiter der Arbeitsgruppe Flugmedizin der Vereinigung Cockpit. Er ist neben seiner ärztlichen Tätigkeit des Weiteren Berufspilot auf Airbus 320 Familie im europäischen Luftraum.Individuelle Vortragsreihen zu Fragen der Flugmedizin oder aber wissenschaftliche Recherche zählen seit Jahren zu seinen Schwerpunkten und Betätigungsfeldern.Durch Weiterbildung im Bereich der medizinischen Begutachtung ist er besonders an der Erstellung wissenschaftlich recherchierter und damit valider und schlagkräftiger Begutachtungen im medizinischen Bereich vertraut.

Person
Dr. med. Max Wiesholler

Dr. Wiesholler betreibt seit nun knapp zwei Jahrzehnten eine Fliegerärztliche Untersuchungsstelle aller Klassen für EASA sowie auch für die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA. Ebenso ist er im arbeitsmedizinischen und allgemeinmedizinischen Bereich tätig und betreut Unternehmen aus verschiedenen Branchen u.a. im Verkehrs- und Transportbereich. Dr. Wiesholler ist Verkehrsflugzeugführer auf Airbus A 340 im weltweiten Langstreckenverkehr.

Person
Dr. med. Volker Jacoby

Dr. Jacoby ist seit gut 20 Jahren Leiter der Arbeitsgruppe Medizin der Vereinigung Cockpit. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in Vorträgen und persönlicher Beratung im medizinisch / luftfahrttechnischen Bereich sowie im Schwerpunkt Gesundheitsschutz Flughafen / Flugbesatzungen sowie Arbeitsplätze im Airlineumfeld sowie der Zulieferunternehmen.

Leistungen





Skills


Airliner Kur



Fliegendes Personal unterliegt in besonderem Maße Umwelteinflüssen und beruflichen Belastungen. So ist Cockpitpersonal unstrittig durch Höhenstrahlung belastet und rangiert unmittelbar hinter Berufsgruppen, deren Arbeit unter Schutzmaßnahmen auf den Umgang mit Strahlenquellen ausgerichtet ist. (Diagramm 1, Quelle Bundesamt für Strahlungsschutz).



Des weiteren unterliegt die Berufsgruppe des fliegenden Personals vor allem im Langstrecken und Ultralangstreckenbereich einer permanenten Zeitverschiebung und somit einer Variation der Inneren Uhr und der damit bedingten Hormonsezernierung und des Tag- Nacht-Rhytmus[1]. Seit bereits ca. 2007 haben sich hierzu die Forschungsfelder verdichtet.

Noch nicht endgültig geklärt ist die immer wieder auftauchende Frage, ob diese Variation und Belastung durch Schichtarbeit und Zeitverschiebung die Inzidenz (Aufreten) von Malignomen ("Tumoren") erhöht. Die Deduktion ergibt sich aus der nachgewiesenen Tatsache, dass DNA Reparaturmechanismen beeinträchtigt werden, wenn Zellen und Organsimen oxidativem und Zeitverschiebungesbedingungen ausgesetzt werden. So veröffentlicht die Fachzeitschrift Cell , dass Gene, die die zirkadiane Rhythmik steuern, möglicherweise auch als Tumorsupressoren fungieren[4]. Ebenso bleibt unklar, ob eine hormonelle Substitution in dieser Berufsgruppe die Mechanismen der DNA Reparatur stützen kann[2]. Die International Agency for Research on Cancer hat Nachtschichten, die den Tag-Nacht-Rhythmus stören, bereits 2007 als „wahrscheinlich“ krebserregend eingestuft. Grundlagen waren zahlreiche epidemiologische Studien, in denen Nachtarbeit bei Krankenschwestern und Flugbegleiterinnen mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko verbunden war. Spätestens seit dem Unfall des 4U 9525 Fluges ergibt sich in Fachkreisen auch die Frage , ob etwa Schichtarbeit das Risiko für Erkrankungen des depressiven Formenkreises erhöht oder aber sogar auslöst. Auch wenn die Befunde auf ein erhöhtes Depressionsrisiko durch Schichtarbeit mit Nachtschichten zumindest außerhalb des Gesundheitswesens hinweisen, ist die Evidenz zu schwach für einen generellen medi- zinischen Rat gegen Schichtarbeit bei Beschäftigten mit depressiven Erkrankungen. Angemessen erscheint ein individuelles Vorgehen mit engmaschiger ärztlicher Unterstützung und die Berücksichtigung belastender psychosozialer Faktoren, die mit der Schichtarbeit verbunden sind. Einen ursächlichen Zusammenhang kann man, erfreulicherweise, hier nicht als singulären Genesegrund identifizieren.[3] Die Störung der zirkadianen Rhythmik, die ein häufiger Schichtwechsel mit sich bringt, gefährdet langfristig die Gesundheit. Laut einer prospektiven Beobachtungsstudie im American Journal of Preventive Medicine (2015; doi: 10.1016/j.amepre.2014.10.018) ist ein langjähriger Schichtdienst sogar mit einem leichten Anstieg der Sterblichkeit verbunden. Auf Grund der vorwiegend sitzenden Tätigkeit im Cockpitbereich wird hier auch eine erhöhte Inzidenz von Diabetes ("Zucker") Erkrankungen diskutiert. Operationelle Umstände, wie permanent erniedrigter Luftdruck, extrem trockene Luft sowie auch wechselnde klimatische Bedingungen gefährden den HNO Bereich sowie die Integrität der Schleimhäute und somit der Immunbarriere unseres Atemwegssystems. Erschwerend zu den Belastungen kommt hinzu, dass Piloten und,in weniger strengem Sinn, auch Flugbegleiter Ihre Lebensexistenz bzw. berufliche Grundlage jedoch an dem Erhalt des "Medicals", also dem Nachweis Ihrer Flugdiensttauglichkieit festmachen müssen. Das bedeutet in der Zusammenschau, dass eine hohe Anforderung an den Gesundheitszustand besteht, die Belastungen hoch sind und dies ein gesamtes Berufsleben erhalten werden muss. Daraus folgt eindeutig der präventive und auch rehabilitative Gedanke. Die Kurklinik in Radolfzell ( "Die Mettnau" ) ist seit mehreren Jahren für den speziellen Umgang und Präventionsgedanken in diesen Berufsgruppen bekannt. Wir freuen uns daher besonders , Ihnen diese Expertenklinik hier im Sinne einer Airliner Präventiv Kur empfehlen zu können. Im folgenden Link finden Sie nähere Informationen zur Werner-Messmer-Klinik, dem Programm sowie auch der Zeitschiene. Für den Inhalt ist die Klinik selber verantwortlich. Die Ansprechpartner sowie auch die entsprechenden Formulare finden Sie entweder in unserem Donwloadbereich oder aber auf der Seite der Werner-Messmer Klinik selber. Quellen: [1]:Parveen Bhatti ,Fred Hutchinson Cancer Research Center - Occupational and Environmental Medicine 2016; 73: 537-44 [2]:Occupational and Environmental Medicine 2017; doi: 10.1136/ oemed-2017-104414 [3]:Angerer P, Schmook R, Elfantel I, Li J: Night work and the risk of depression—a systematic review. Dtsch Arztebl Int 2017; 114: 404–11. DOI: 10.3238/arztebl.2017.0404 [4]:Thales Papagiannakopoulos,Cell doi:10.1016/j.cmet.2016.07.001





Werner-Messmer-Klinik
Betriebsferien zwischen dem 22.12.2018 bis zum 12.01.2019.
Wir wünschen bereits jetzt ein Frohes Fest und einen Guten Rutsch in ein gesundes 2019.
Ihr Medizin-FRA Team

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